Übermäßig Viele Pop-ups Entfernen

Von         Juni 27, 2018 06:42          0
 

Pop-up-Werbung oder einfach Pop-ups sind eine in den 90ern entstandene Werbemethode, die bis zum heutigen Tag gebräuchlich ist. Leider ist diese Art Werbung meistens lästig. Außerdem wird sie von Cyberkriminellen eingesetzt, um deren Webtraffic zu monetarisieren oder schlicht um diverse Malware-Schädlinge unter die Leute zu bringen.




Excessive pop-ups and their types

Obwohl sie nach einer unscheinbaren Werbemöglichkeit aussehen, können Pop-ups Pop-ups Ihnen im Alltag eine Menge Probleme bereiten. Tatsächlich kann es dabei um Probleme handeln, die Pop-ups hervorrufen, während Sie im Internet surfen.

Ganz richtig: Pop-ups können von Adware oder anderen Malware-Arten hervorgerufen werden, die auf Ihrem Computer oder Webbrowser laufen. Sie können außerdem auf diversen Webseiten erscheinen, weil es deren Betreiber so will. Es heißt also noch lange nicht, dass Ihr Computer notwendigerweise infiziert ist, nur weil Sie Pop-ups zu Gesicht bekommen.

Das führt schließlich zu einem Dilemma: Wie entscheidet man, ob der Computer infiziert ist, und man deswegen ständig Pop-up-Reklame sieht, oder ob man einfach nur Pech mit den besuchten Webseiten hatte, die auf diese Art von Werbung setzen? Nun, es gibt ein paar deutliche Hinweise, mit denen Sie den Ursprung einer Reklame feststellen können.

Von Malware und Adware verursachte Pop-ups

Das wahrscheinlich offensichtlichste Anzeichen einer Infektion mit einer Malware ist es, wenn Sie ständig dieselben Pop-ups auf unterschiedlichen Webseiten bekommen. Wenn zum Beispiel dieselbe Anzeige (“You have been randomly selected to spin and get 1 unclaimed reward” oder ähnlich) auf unterschiedlichen, seriösen Webseiten aufpoppt, dann deutet das darauf hin, dass Ihr Computer infiziert ist.


Your battery is damaged by viruses

Außerdem hören sich solche Böswilligen Anzeigen dubios an. Sie könnten Angebote bekommen, die zu gut sind, um wahr zu sein, oder die einfach in die Irre führen. Meistens will man Sie damit nur übers Ohr hauen oder in eine Situation bringen, in die Sie nicht kommen wollen. Jedoch werden böswillige Pop-ups nicht unbedingt als Angebote angezeigt – sie können Sie auch vor etwas warnen.

Warn-Pop-ups können außerdem das Resultat von böswilliger Software sein, die auf Ihrem Computer läuft. Sie könnten Sie davor warnen, dass bei Ihnen angeblich ein Computerproblem vorliegt, dass repariert werden müsse. Dazu müssten Sie eine Software installieren oder eine bestimmte Nummer anrufen. Auf diese Weise werden betrügerische Anwendungen, Malware und Adware auf einem Computer installiert. Noch einmal: Wenn das wiederholt auftritt, läuft eine Malware auf Ihrem Computer.

So funktionieren Pop-ups

Unabhängig davon, wieso Sie Pop-ups zu Sehen bekommen, können Sie Ihnen eine Reihe von Problemen einbrocken. Diese Art von Werbung ist eine sehr effiziente Methode, um Malware zu verbreiten oder um Anwender einfach übers Ohr zu hauen. Daraus ziehen Cyberkriminelle Ihre Vorteile. Ein einfacher Klick auf ein Pop-up genügt, dass Ihr Rechner sich einen Virus einfängt, oder dass Sie betrogen werden und Geld verlieren.

Zu den vermutlich Häufigsten Betrugsmaschen gehören Technische Support Scams. Es gibt einen ganzen Haufen davon: Computer blocked scam, Google Chrome critical error scam, Your battery is damaged by viruses scam und so weiter. Die Masche ist ziemlich simpel: Cyberkrimininelle lassen Sie glauben, dass Ihr Computer irgendein Problem hat, und bieten Ihnen dann eine einfache Lösung an.

Meistens wird man Ihnen anbieten, eine kostenlose Software herunterzuladen, die das Problem löst. Es ist nicht weiter schwierig zu erkennen, dass es von vorneherein gar kein Problem gibt, und dass es das Programm nur auf Ihr Geld abgesehen hat. Man verlangt beispielsweise von Ihnen, eine Premiumversion der Software zu kaufen oder einen professionellen Techniker für die Reparatur zu bezahlen.


Taboola_ads_adware_virus_remove

Selbst wenn Ihr Computer im Moment virenfrei sein sollte, könnte die Scam-Reklame benutzt werden, um diverse Malware in Ihr System einzuschleusen. Dabei handelt es sich um einen typischen Weg, um Malware zu verteilen, deshalb sollten Sie sehr vorsichtig mit Gratis-Angeboten für neue Software umgehen, insbesondere bei Malware.

Und schließlich könnten es die Gauner direkt auf Ihr Geld absehen haben, ohne den Umweg über eine Software zu gehen. Man könnte von Ihnen verlangen, eine bestimmte Telefonnummer anzurufen, um Unterstützung zu erhalten. Viren wie Windows 10 License Has Been Corrupted oder Error #268D3 wollen Sie davon überzeigen, dass Sie eine bestimmte Nummer anzufen müssen und technische Probleme lösen müssen. An einem bestimmten Punkt verlangt man dann Geld von Ihnen für die empfangene Hilfe oder Sie sollen einfach etwas kaufen.

So funktionieren Netzwerke und PPV


Cloudfront.net Popups

Heutzutage benutzen die meisten Reklamenetzwerke ein PPV-System. PPV steht für Pay Per View und bietet Webseitenbetreibern an, Traffic auf die Webseiten zu lenken. Es handelt sich um eine effektive Methode, um Werbung für Webseiten, Produkte und Dienstleistungen zu machen, da der Kunde seine Zielgruppe mach Merkmalen wie Alter, Interessen, Bildung und vielen anderen auswählen kann.

Tatsächlich werden die meisten Adware-Schädlinge von diversen PPV-Netzwerken entwickelt und betrieben. PPV-Netzwerke liefern die Reklame in Form von Pop-ups an die Anwender aus. Um jedoch dazu in der Lage zu sein, müssen sie die Computer zunächst mit einer Adware infizieren. Das erklärt vieles.

Das Hauptziel der Adware-Verantwortlichen ist es, so viele Anwender wie möglich zu infizieren, und so eine große Reichweite aufzubauen. Dann müssen sie Unternehmen oder Personen finden, die etwas bewerben wollen, und schließlich wird die Reklame auf den infizierten Rechnern angezeigt – so machen sie Geld.

Es ist kein Geheimnis, dass PPV-Netzwerke besonders bei Cyberkriminellen beliebt sind. Da sie auf seriösen Werbenetzwerken wie Google Adwords oder Facebook keine Werbung schalten können, suchen sie andere Alternativen, um Traffic auf ihre Seiten zu lenken. Vor diesem Hintergrund bedeutet das also, dass Sie vermutlich Reklame von Gaunern erhalten, wenn Sie online PPV-Werbung sehen. Es gibt jedoch auch Ausnahmen und so können auch seriöse Dienstleistungen und Webseiten über die Reklamenetzwerke beworben werden.

Arten Pop-up-Domains und die häufigsten Reklamenetzwerke

Auf dem Markt der böswilligen Reklamenetzwerke tummeln sich einige große Namen. Dazu gehören Adcash, Popcash, Propeller Ads Media, Taboola und mehrere weitere. Äußerst berüchtigt ist das Werbenetzwerk namens „Ads by Name“. Obgleich nicht alle Schädlinge von derselben Firma stammen, verhalten sich die auf dieselbe Art und wurden für denselben Zweck entwickelt.

Alle erwähnten PPV-Netzwerke laufen als Browser-Add-ons, aber es gibt auch weitere Arten von Adware-Schädlingen, die sich direkt auf dem Computer installieren. Ein gutes Beispiel dafür ist „Provider ads“: Dieser Adware-Virus installiert den Proxy-Server Privoxy auf dem Rechner und alle Internetverbindungen laufen darüber. Das ermöglicht es dem Virus, spezielle JavaScript-Programme in alle besuchten Webseiten einzufügen und auf diese Weise Werbung anzuzeigen.

Außerdem könnten Pop-ups in mehre unterschiedliche Kategorien eingeteilt werden:

  • Subdomain beginnt mit lp – landing page;
  • lSubdomain beginnt mit „static“ oder “s.” – zeigt typischerweise Reklame an, die Bilder oder ausschließlich Landing Pages anzeigen soll;
  • Subdomain beginnt mit „ad“, „adm“ – zeigt normalerweise Reklame an.
  • lSie müssen sich fernhalten von Seiten mit zufälligen Namen, die nichts mit den beworbenen Produkten zu tun haben, da es sich dabei um sichere Anzeichen einer Malware-Infektion handelt. Während Reklamenetzwerke und typische Landing Pages Hardcore-Malware vermeiden wollen, könnten zufällig aussehende Seiten Wegwerfdomains sein oder gerade erst infiziert. Z. B. Subdomains wie: ywi.jsst.net, 7hyzz.popularprizes.7112773.com would look highly suspicious.
 

Typ

Typische Gefahrenstufe

AkamaiHD, Cloundfront, Cloudflare, etc.

Content Delivery Networks

niedrig – normale statische Werbung

Vollständig numerische Subdomains oder Müll wie 23623326.com

Wegwerf-Domains

hoch

lp.something.com

Landing Pages für diverse Produkte

Niedrig – mittel

s.something.com, static.something.com

Statische Seiten

niedrig – mittel

ads, adM im Namen

Reklamenetzwerkseiten

typischerweise niedrig – mittel, vielleicht Pay Per View.

Übrigens benutzen Pop-ups auch sehr bekannte Cloud-Hosting-Domains. Im Allgemeinen sind sie harmlos, aber diese Art Missbrauch macht sie böswillig. Nennenswert sind akamaihd.net und Cloudfront.net.

So löst man das Problem mit übermäßigen Pop-ups

Unabhängig von der Art der Infektion ist der ultimative Weg, um mit Pop-ups fertig zu werden, ein Scan mit einer professionellen Anti-Malware-Anwendung. Sie können es auch manuell machen, indem Sie den Virus aus der Systemsteuerung entfernen und die böswilligen Dateien von Ihrer Festplatte löschen. Dazu müssen Sie jedoch den Namen der böswilligen Dateien kennen, die die übermäßigen Pop-ups verursachen.

Um herauszufinden, welche Art Malware auf Ihrem Computer läuft, sollten Sie ihn mit Reimage oder SpyHunter scannen. Der Scann dauert nur wenige Minuten und das Programm wird alle böswilligen Dateien und Programme erkennen, die sich auf Ihrem Computer befinden, und Ihnen deren genaue Namen anzeigen.

Mit dieser Information können Sie das Entfernen selbst zu Ende führen. Und so geht es:

  1. Öffnen Sie die durch einen Druck auf die Windows-Taste die Systemsteuerung und wählen „Systemsteuerung“ aus (ältere Windows-Versionen) oder machen Sie einen Rechts-Klick auf das Start-Icon von Windows und wählen Systemsteuerung aus (Windows 10);


    Control panel



  2. Wählen Sie dann „Programm deinstallieren“ aus ;Programs and features
  3. Finden Sie die von der Anti-Malware-Software erkannte Anwendung und wählen „deinstallieren“ ausUninstall

Das ist alles. Von nun an sollten Sie nicht mehr von Pop-ups belästigt werden. Falls Ihnen nicht danach ist, die einzelnen Arbeitsschritte zu befolgen oder Sie daran gescheitert sind, die Malware manuell zu entfernen, sehen Sie sich doch einfach die automatische Methode an und entferne die böswilligen Dateien mit einer Anti-Malware-Software. Wenn Sie Ihren Computer mit einem von uns empfohlenen Tool gescannt haben und es erfolgreich den Virus erkannt hat, müssen Sie nur noch auf den „Entfernen“-Button klicken und die Infektion wird automatisch gelöscht.

Programme zur automatischen Entfernung von Übermäßig viele Pop-ups

 
Andere Werkzeuge
 
  Spyhunter
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Hinweis: Reimage findet Parasiten wie Übermäßig Viele Pop-ups und hilft Ihnen dabei, diese kostenlos zu entfernen.Sie können die entdeckten Dateien, Prozesse und Registry-Einträge selbst entfernen oder die Vollversion des Programms kaufen.  Wir sind Partner dieses Programms. Lesen Sie unsere Offenlegung.     
 

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Juni 27, 2018 06:42, Juni 27, 2018 06:42

Quelle: https://www.2-viruses.com/remove-excessive-popups-types

 
   
 

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Übermäßig viele Pop-ups Fakten
Typ: Adware