Chromium-Malware Entfernen

Von         Februar 6, 2018 08:58          0
Typ: Browser Hijacker
 

Das Wichtigste vorweg: Chromium ist ein absolut seriöses Webbrowser-Projekt. Es ist auf der Webseite des Chromium-Browser-Projekts erhältlich. Chromium ist die Open-Source-Version von Googles Chrome-Webbrowser, für die es zahlreiche legitime Einsatzzwecke gibt. Jedoch verwenden auch Cyberkriminelle Chromium – und ändern gelegentlich nicht einmal den Namen – um bösartigen Code in Windowsrechner einzuschleusen..

Google pflegt aus mehreren Gründen zwei Varianten von Chrome. Erstens kann Google einige Sound- und Video-Codecs nicht als Open Source veröffentlichen. Diese Codecs sind nicht in Chromium enthalten. Zweitens verfügt der Webbrowser Chrome über zusätzliche Synchronisations-Features und Sicherheitschecks, die in der quelloffenen Version keinen Sinn ergeben oder an ein Google-Konto gebunden sind. Viele der Unterschiede werden in einem HowtoGeeks-Artikel unter die Lupe genommen.


chromium browser remove

Weil es quelloffen ist, kann Chromium in vielen Linux-Distributionen frei verteilt werden, während Chrome separat von der Google-Website heruntergeladen werden muss. Beachten Sie, dass das Chromium-Projekt selbst frei von Malware ist. Probleme entstehen erst durch die Art und Weise, wie der Code und der Browser weiterverwendet werden.

So machen Malware-Hersteller Gebrauch von Google Chromium

Leider ist das Chromium-Projekt sehr praktisch für Malware-Hersteller. Erstens ist Chromium mehr oder weniger kompatibel mit allen modernen Browser-Standards und es ist viel einfacher zu benutzen, als einen Browser von Grund auf neu zu erstellen.

Zweitens, da es Open Source ist, kann man ganz einfach zusätzliche Funktionen hinzufügen oder umbenennen und Eigenentwicklung ausgegeben werden. Selbst wenn der Browser-Prozess chromium.exe heißt, könnten der Name des Fensters, das Logo und Texte verändert worden sein oder sogar ganze Funktionen.

Darüber hinaus verfügt Chromium über keine Sicherheitsfunktionen für installierte Erweiterungen, sodass Malware-Hersteller Plugins vorinstallieren können, die im Google Chrome-Web-Store nicht zulässig sind. Und davon gibt es viele. Sie wurden aus dem einen oder anderen Grund aus dem Store entfernt und benötigen keinen zusätzlichen Programmieraufwand, um direkt in Chromium integriert zu werden.

Man könnte sich nun fragen, warum Malware-Hersteller einen separaten Browser brauchen? Nun …:

  1. Man kann den Browser im Hintergrund laufen lassen, damit er sich unsichtbar durch Reklame verschiedener Webseiten klickt, um den Scammern Geld aus Werbenetzwerken einzubringen.
  2. Der Browser kann den originalen Chrome-Browser ersetzen und ungesichert laufen, damit mit Adware verseuchte Plugins Reklame anzeigen oder sogar persönliche Daten stehlen können.
  3. Der Browser könnte in diversen Bundles unter anderem Namen veröffentlicht und verteilt werden mit der Behauptung, dass er irgendeine Art von „Wert“ bietet. Manchmal werden zusätzliche Funktionen implementiert. In einigen Fällen handelt es dabei nur um einen Hoax, der dazu führen soll, gebündelte Adware oder Hijacker zu installieren. So wurde der mir der Ask-Toolbar gebündelte Torch Browser beispielsweise dazu verwendet, um Werbung anzuzeigen.

Symptome des Chromium-Virus

Welche Symptome werden konkret durch die Chromium-Infektion verursacht? Sie ähneln denen, die auch von Browser-Hijackern und Adware verursacht werden. Wenn Ihr Google-Chrome-Webbrowser durch Chromium-Malware ersetzt wurde, werden Sie vermutlich viel mehr Werbung als gewöhnlich zu sehen bekommen. Oft tritt diese Reklame in Form von Pop-ups auf – alle Inhalte, die Sie sich eigentlich ansehen möchten, werden vollständig überdeckt.

Wahrscheinlich sind Sie daran gewöhnt, unterschiedliche Arten von Werbung auf den Seiten zu sehen, die Sie besuchen. Das ist auch völlig okay, aber falls Sie übermäßig viel Reklame auf Seiten zu Gesicht bekommen, die normalerweise nicht so viel davon anzeigen (z. B. bekannte soziale Netzwerke wie YouTube oder Facebook), dann hat sich Ihr Computer höchstwahrscheinlich mit einer Chromium-Malware oder einer anderen Art von Malware infiziert.

An dieser Stelle sei betont, dass das nicht nur lästig, sondern auch gefährlich ist. Ein Klick auf einer dieser von Chromium ausgelieferten Pop-ups kann Sie vielleicht auf unseriöse Webseiten führen. Diese könnten versuchen, Sie dazu zu bringen, dort etwas zu kaufen. Ihr Computer könnte sich sogar weitere Viren dabei einhandeln. Vermeiden Sie also als Erstes diese Anzeigen, wenn Sie vermuten, sich mit dieser unerwünschten Anwendung angesteckt zu haben.

Darüber hinaus wird Chromium automatisch als Standard-Browser festgelegt sowie als Standard-Programm, um verschiedene Arten von Dateien, wie HTML-Dokumente, PDF-Dateien oder JPG-Bilder zu öffnen.

Wie kann man feststellen, ob der Computer mit Chromium-Malware infiziert ist?

Wenn Ihnen manche der oben beschriebenen Symptome bekannt vorkommen, sollten Sie überprüfen, ob Sie als Webbrowser den echten Google Chrome verwenden. Sie könnten das einfach über einen Blick auf die „Über …“-Seite im Webbrowser feststellen. Handelt es sich nicht um den echten Chromium-Browser, sehen Sie den Text „eFast. ein Web-Browser gebaut für Geschwindigkeit, Einfachheit und Sicherheit“ oder den Slogan eines anderen Unternehmens, das dieses Open-Source-Projekt ausnutzt. Wenn es sich wirklich um den originalen Chromium handelt, sollten Sie nur den Namen „Chromium“ und das Logo – sonst nichts.

Falls Sie nicht wissen, wie Sie diese Kontrolle durchführen können, gibt es dazu eine benutzerfreundlichere Methode: Scannen Sie Ihren Computer entweder mit dem Anti-Malware-Programm Reimage oder SpyHunter. Jedes dieser Programme erkennt schädliche Chromium-Dateien (da dieser Virus in den Virendatenbanken enthalten ist), die sich auf Ihrem auf Ihrem Computer befinden, und informiert Sie darüber.

Wie vermeidet und entfernt man auf Chromium basierende Viren?

Meistens werden potenziell unerwünschte Anwendungen wie diese im Bündel mit Gratis-Software verteilt. Wenn Sie aus dem Internet heruntergeladene Freeware installieren, könnte Ihnen angeboten werden, sich zusätzlich einen kostenlosen und hochentwickelten Webbrowser zu installieren. Meistens ist das jedoch gelogen und am Ende haben Sie Malware wie diese hier auf Ihrem Rechner.

Es gibt keine Liste von kostenlosen Programmen, die mit Chromium gebündelt werden. Deshalb sollten bei der Installation von Freeware aufmerksam sein, um Malware zu vermeiden. Sie können Ihren Computer aber auch mit Anti-Malware-Software schützen. Das gewährleistet, dass keine unerwünschte Software auf Ihrem System installiert wird.

Es gibt Haufen Tools, um Chromium-Malware zu entfernen, doch empfehlen wir, dazu entweder Reimage oder SpyHunter zu verwenden. Diese Anwendungen können effektiv potenziell unerwünschte Programme entfernen und werden Chromium-Malware im Handumdrehen von Ihrem Computer löschen. Wenn Sie jedoch Chromium auf eigene Faust entfernen möchten, sollten in der Systemsteuerung nach Programmen wie „eFast“ oder „Chromium“ (der Name kann so oder so lauten), suchen und es dann entfernen.

Falls Sie Fragen zu diesem Thema haben, zögern Sie nicht, sie direkt hier im Kommentarbereich zu stellen.

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Programme zur automatischen Entfernung von Chromium-Malware

 
Andere Werkzeuge
 
  Spyhunter
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Hinweis: Reimage findet Parasiten wie Chromium-Malware und hilft Ihnen dabei, diese kostenlos zu entfernen.Sie können die entdeckten Dateien, Prozesse und Registry-Einträge selbst entfernen oder die Vollversion des Programms kaufen.  We might be affiliated with some of these programs. Full information is available in disclosure     
 

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Februar 6, 2018 08:58, Juli 3, 2018 08:22
 
   
 

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