Ist XData das neue WannaCry? Hier sind die wissenswerten Tatsachen

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Während die Alarmglocken für WannaCry ruhiger werden, nimmt ein anderer Virus seinen Platz ein und gilt als die neue beängstigende Gefahr. Die Hacker, die die brandneue XData Infektion konstruiert haben, führten Ihren Plan, genau wie WannaCry, am Freitag aus. Der Ursprung der XData Infektion liegt in der Ukraine und rief in hunderten Computer-Geräten störendes Verhalten hervor. Eine erstaunliche Anzahl von Betroffenen wurde infiziert und der Durchbruch von XData gilt als einer der größten. Während die Anzahl der Betroffenen in der Ukraine hoch ist, sind auch einige Betriebssysteme in Estland, Deutschland und Russland betroffen.

In manchen Feldern hat die XData Ransomware mehr Potenzial als WannaCry. Die letztere Infektion enthielt einige bedeutende Fehler und die Mängel der Fähigkeiten der Hacker waren für Sicherheits-Forscher von Vorteil. Von der vorläufigen Informationen, die wir über XData haben, lässt sich schließen, dass es dafür keine gratis Optionen zum Wiederherstellen der Dateien gibt. Dies ist ein weiterer Nachteil für die Betroffenen von XData.

Während die Infektion hauptsächlich in der Ukraine im Umlauf ist, weiß man noch nicht, ob die Erfolgsrate dieselbe oder ähnlich in anderen Ländern sein könnte. In der Ukraine wurden jedoch nicht nur persönliche Computer kompromittiert, da auch Daten von Fabriken und Accounting-Firmen mit der AES-Verchlüsselung gesperrt wurden. Während das Betriebssystem Windows 10 nicht von WannaCry betroffen war, sind im Gegensatz auch Windows 10 Benutzer von XData betroffen.

Es ist nicht bekannt, ob XData internationaler wird und die Anzahl der Betroffenen 200 übersteigen wird. Es gibt noch keine Lösung zur Entschlüsselung der Dateien und manche Sicherheits-Forscher sind in dieser Hinsicht wenig optimistisch. Obwohl hunderte Betriebssysteme betroffen sind, bleibt die Methode, mit der XData in Geräte gelangt, auch unbekannt.

Da es sein kann, dass diese Ransomware mit bösartigen Spams und anderen Methoden an Betroffene in anderen Ländern verteilt wird, empfehlen wir, dass Sie beim Surfen vorsichtig sind und verdächtige online Inhalte vermeiden. Aus der Komplexität der Infektion lässt sich schließen, dass der Virus stärker als WannaCry ist. Es wird noch gefährlicher, falls die Hacker sich dazu entscheiden, mehrere Methoden für die Verteilung anzuwenden.

Schlussendlich werden wir einige wesentliche Tipps anbieten, um Ihr Betriebssystem vor Ransomware zu schützen. Die folgenden Ratschläge sollten Sie beim Browsen unbedingt befolgen.

  1. E-Mails könnten von betrügerischen Quellen abgesendet worden sein. Sie bemerken eine bizarre Nachricht in Ihrem E-Mail-Postfach? Folgen Sie nicht den darin enthaltenen URLs. Laden Sie auch keine Anhänge von solchen Mails herunter.
  2. Halten Sie Ihre Software und Ihr Betriebssysteem auf dem neuesten Stand. Verwenden Sie nur die neuesten Versionen von Windows, da sie ständig verändert werden, um Schutz vor Ransomware zu bieten.
  3. Vermeiden Sie den Besuch von pornografischen, Glücksspiel- und Videostream-Webseiten, da diese Domains Drive-By-Downloads initiieren können, wobei Trojaner in Ihr System gelangen.
  4. Laden Sie ein zuverlässiges Antivirus-Programm herunter, das Sie vor schädlichen Infektionen schützen wird.
 
 
 
 
 

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