Malware Trends im Oktober 2010

 

Heute werden an dieser Stelle einige wichtige, aktuelle Trends der Computersicherheit besprochen.

Die steigende Beliebtheit der Microsoft Security Essentials (welche auch wirklich ein respektables Sicherheitsprogramm sind) sorgte für einige Parasiten, die versuchen, auf der Erfolgswelle zu reiten. Ein Beispiel für solche Aktivitäten ist ein nervtötender Virus mit dem Namen ThinkPoint – eine ganz normale betrügerische Spyware, die allerdings eine Besonderheit hat: sie nutzt gefälschte Microsoft Security Essentials Warnungen, um die Benutzer dazu zu bringen, das gefährliche Tool herunterzuladen oder sogar zu erwerben, da es ja scheinbar keine andere, bessere Lösung gibt. Benutzer sollten daher vorsichtig sein, wenn sie von Microsoft Security Essentials aufgefordert werden, etwas herunterzuladen – höchstwahrscheinlich würden sie dadurch nur Betrügern zum Opfer fallen und die Sicherheit ihres Computer bzw. sogar ihr Geld aufs Spiel setzen.

Ein anderer Trend, der auch mit Scareware in Verbindung steht, sind gefälschte Java/Adobe Updates, die Ihnen Security Tool (oder eine ähnliche Schukenprogramme) aufhalsen – ein weiteres betrügerisches Anti-Spywareprogramm.

Was sollte ich daraus lernen?

1) Sorgen Sie dafür, dass sich ein seriöses  Sicherheitsprogramm auf Ihrem  Computer befindet. Dies kann gar nicht oft genug betont werden! Was wichtigste dabei: informieren Sie sich über das Programm, dem Sie die Sicherheit Ihres Computers anvertrauen wollen.
2) Passen Sie auf, was  Sie herunterladen. Wenn Sie Zweifel haben, ob eine Datei oder ein Programm seriös sind, stimmen Sie auf keinen Fall vorgeschlagenen Downloads zu – klicken Sie NICHT „JA“, bevor Sie nicht sicher sind, dass keine Gefahr droht.
3) Aktualisieren Sie Ihr System regelmäßig. Einige Infektionen nutzen neue Lücken der Softwaresicherheit und würden daher keine Chance  haben, in Ihr  System zu gelangen, wenn diese Lücken gestopft sind.

 

 
 
 

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